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Mein Kind isst kein Gemüse.

Was kann ich tun?

Die meisten Eltern wollen das Beste für ihr Kind. Dazu gehört auch eine gesunde Ernährung. Wie diese aussieht, dafür gibt es die Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung und des Forschungsinstituts für Kinderernährung in Dortmund.

Nach der Umstellung von Milch- auf Breinahrung wird das Gemüse anfangs meist noch gut gegessen. Schwierigkeiten treten erst beim Wechsel vom Babybrei zum Familienessen auf. Eltern haben dann manchmal das Gefühl, als ob die Kinder überhaupt kein Gemüse essen. Meist sind aber doch einzelne Sorten dabei, die sie mögen. Typische Kleinkindessen sind Kartoffeln mit Möhren, Reis mit Erbsen oder Nudeln mit Brokkoli. Wenn die ganze Familie das Gemüse isst, ahmen kleine Kinder das meist nach, sie wollen so essen wie die Großen.

Wenn Ihnen diese Gemüsemenge zu wenig ist, lässt sich Gemüse gut in anderen Speisen „verstecken“, so z. B. Gemüse in der Nudelsoße. Hier kann es auch ruhig püriert sein. Viele Kinder lieben Pizza: Wie wäre es mit einem Gemüsebelag? Da können die Kinder auch gleich bei der Zubereitung helfen und selber schnibbeln. Das macht richtig stolz auf die eigene Leistung und das Essen schmeckt dann doppelt gut.

Am besten, Sie essen weiterhin das Gemüse, das Ihnen selber schmeckt. Wenn kein Druck dahinter ist, probieren die meisten Kinder früher oder später auch einmal. Je weniger Sie sich darum kümmern, desto selbstverständlicher gehen auch Kinder mit Gemüse um.

Wichtig ist allerdings, dass Ihr Kind zu den Mahlzeiten auch Hunger hat. Also nicht vorher noch Naschen. Denn wer schon satt ist, pickt sich bei den Mahlzeiten auch nur die Leckerbissen heraus. Aus eigener Erfahrung weiß ich, wie schwer es manchmal fällt, dem Betteln nach Süßigkeiten Stand zu halten. Wer bei den Mahlzeiten nicht richtig gegessen hat, dem kann die Zeit bis zu der nächsten Mahlzeit schon einmal lang werden.

Auch als Zwischenmahlzeiten bieten sich Obst und Gemüse wunderbar an. Dies gilt übrigens nicht nur für die Kinderernährung, sondern auch für Erwachsene. Gewaschen und geputzt, eventuell noch in Spalten geschnitten, eine Gurke kann auch aus der Hand geknabbert werden. Wenn Kinder beim Spielen sind, haben sie oft einfach keine Zeit zum Essen, das Spielen ist ihnen dann wichtiger.

Sind Sie immer noch unsicher, ob Ihr Kind gesund ernährt ist, hilft eine Ernährungsberatung, um auf Ihre spezielle Thematik einzugehen. Sprechen Sie auch mit Ihrem Kinderarzt darüber.

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